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Qualitätskriterien & ethische Standards


Autor*innen wissenschaftlicher Veröffentlichungen tragen die Verantwortung für deren Inhalt. Als Reihe für Nachwuchswissenschaftler*innen ist es Teil der Mission von Gender<ed> Thoughts ihre Autor*innen an die Standards von wissenschaftlicher Qualität und Forschungsethik heranzuführen.

Originalität und Plagiat

  • Bei Gender<ed> Thoughts eingereichte Manuskripte müssen originell und wissenschaftlich fundiert sein. Die Autor*innen müssen sicherstellen, dass Forschungsergebnisse, Ideen, Konzepte oder Aussagen anderer angemessen zitiert sind.
  • Plagiate in allen ihren Formen (z.B. Ideenplagiat, Strukturplagiat, Übersetzungsplagiat) bei denen Teile der Arbeit anderer kopiert oder übernommen werden ohne Angabe von Quelle oder Urheber*in stellen eine Urheberrechtsverletzung dar und werden nicht akzeptiert.

Interessenkonflikte

  • Autor*innen müssen alle Interessenkonflikte, die so ausgelegt werden könnten, dass sie die Ergebnisse oder Interpretationen im Manuskript beeinflussen, in einer Erklärung zu Interessenkonflikten offenlegen (nach dem Fließtext und vor dem Literaturverzeichnis unter der Überschrift „Interessenkonflikte“). Interessenskonflikte können finanzieller (z.B. Arbeitsverhältnis, Berater- oder Referentenhonorare, Patent- oder Aktienbesitz) oder nicht-finanzieller (z.B. persönliche, politische oder religiöse Interessen) Natur sein.

Finanzierung

  • Wurden Sie zur Forschung beauftragt oder haben Sie finanzielle Unterstützung für Ihre Forschung erhalten, sind die Unterstützenden/Auftraggebenden im Manuskript offen zu legen, einschließlich der Fördernummer o.a. Referenznummer des Forschungsprojekts (nach dem Fließtext und vor dem Literaturverzeichnis unter der Überschrift „Finanzierung“).

Einhaltung forschungsethischer Standards

  • Fußt das eingereichte Manuskript auf einer empirischen Arbeit an oder mit Menschen (z.B. Interviewstudie, Beobachtungsstudie, quantitative Umfrage, etc.) ist dem Manuskript eine Erklärung zur Einhaltung ethischer Standards beizufügen.

A. Den Nachweis erbringen Sie bestmöglich durch den Verweis auf ein positives Ethikvotum einer zuständigen Ethik-Kommission. (Folgende Angaben bitte nach dem Fließtext und vor dem Literaturverzeichnis unter der Überschrift „Einhaltung ethischer Standards“: Referenznummer und Ausstellungsdatum des Ethikvotums und Name der ausstellenden Institution).

Hinweis: Wie Sie ein Ethikvotum beantragen können, unterscheidet sich zwischen den Fakultäten und Hochschulen. Erkundigen Sie sich hierzu an Ihrer Hochschule. Falls Sie Studierende sind, ist ggf. die*der betreuende Dozent*in Ihrer Forschungsarbeit zu involvieren. An manchen Hochschulen ist sie die antragsberechtigte Person.

B. Alternativ kann eine Erklärung beigefügt werden, in der bestätigt wird, dass alle Untersuchungen an Menschen im Einklang mit den ethischen Standards Ihrer Fachdisziplin durchgeführt worden sind. Diese Standards sollen möglichst konkret benannt werden, z.B. Deklaration von Helsinki, Ethik-Kodizes der Fachgesellschaften etc. (Erklärung bitte nach dem Fließtext und vor dem Literaturverzeichnis unter der Überschrift „Einhaltung ethischer Standards“ einfügen).

  • Bei Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten muss eine Bestätigung erfolgen, dass die Daten in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erhoben und verarbeitet wurden. Mit „Personenbezogenen Daten“ sind alle privaten oder beruflichen Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen gemeint. (Bestätigung bitte nach dem Fließtext und vor dem Literaturverzeichnis unter der Überschrift „Einhaltung ethischer Standards“ einfügen). Es muss hier insbesondere deutlich werden, dass alle Personen nach vorangegangener Aufklärung ihre Einwilligung zur Teilnahme an der Studie gegeben haben. Alle Details, die Rückschlüsse auf die Identität einzelner Teilnehmer an einer Studie erlauben, müssen vermieden werden, es sei denn, die Teilnehmenden haben der Veröffentlichung ihrer Namen zugestimmt.

Die Herausgeber*innen behalten sich vor, Manuskripte abzulehnen, die nicht den obigen Vorgaben entsprechen. Die Autor*innen können für eine falsche Erklärung oder im Falle einer Nichtbeachtung der vorgenannten Anforderungen zur Verantwortung gezogen werden.